Band 
[Zweite Forsetzung.]
Seite
514
JPEG-Download
 

5i4 Geschichte des Bündnerlanbes.

-welches in Republikanischen Staaten seht

r6zs bedenklich sey, gerade an die Gemeinden!geschriebn und sich nicht an die Häupterund Rachsboten gewendet hätten. Siemöchten doch einigen unruhigen Köpfen keinGehör geben, da alles nach Friede und Ei-nigkeit schmachte und die Besitznehmung derUnterthanen Lande vor der Tkmr sey. End-lich empfohlen sie ihnen den BündnerischmStand bestens.

Antwort darauf.

Oie beiden Stände antworteten den2 iten August und zeigten ihre Gründe an,weswegen sie an die Gemeinden besondersgeschrieben hätten. Dieses sey gar nichtsungewönliches und vorzüglich deswegen ge-schehen , da dieses Geschäft keinen Aufschubgelitten habe, denn es habe sich zuweilenereignet, daß ihre an die Häupter abgelasse-nen Schnitzen entweder zu spät, oder auchwohl gar nicht wären auf die Gemeindenausgeschrieben worden. Sie ermahneteuauch dieselben, sich der Verwechselung derGuarnison in der Rheinschanz, der Schlei-fung anderer zu Sonders und Cleve, undVer Vollziehung der Traktaten zu enthalten.Sie möchten auch gern wissen, wie weit siei« den Unterhandlungen gekommen wären

Sundstag