si8 Geschichte des Bündnevlandes.
-— tung von sehr vielen Kutschen in die Stadt
*6zs gesühnt wurden.
Unterhandlungen zu Mailand.
Der Marchese von Leganes war nichtzu Hause, der Kardinal Theodor TriulZivertrat seine Stelle, alle Unterhandlungenaber giengen fast allein durch die Hände desDoctor Cafnedo. Die von den Spanierncitirte Herren, Nicolaus Paravicin Kanzlerdes Thals, Jakob Venofta beider RechteDoctor, ein Sohn des Camillus, Haupt-mann Johann Guiccardi und der Kommis-sarius von Cleven Pellizarius von pelizartwaren auch zugegen. Diese wandten allesan, daß die Jüstitzverwaltung in ihren Hän-den bliebe, allein sie erhielten nur so viel,daß die Huldigung, die jedermann leistensollte, für ansetzt nachgesehen, aber die Be-dienungen verwaltenden Decane und Con-suls, nach der gewöhnlichen Formel schwörensollten. Lange konnte man sich wegen derSicherheit der Religion bei denen KatholischenUnterthanen und der Gerichtsbarkeit undden Ansprüchen des Bischofs von Como nichtvergleichen, dem jedoch fast alles, was erverlangt hatte, zugestanden wurde. Unddamit sie die Protestantischen Geistlichen inBünden und andere Anhänger derselben ge-winnen möchten, so handelten sie auch vonder freien Wohnung der eingebohrnen Cleftnerischen Protestanten, worein die Spanier