Band 
[Zweite Forsetzung.]
Seite
524
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524 Geschichte des Bündnerlandes.

—- derlm machten sie zum Podefta von Teylio,(l'jlmm) den Kasvar Gchmid von Grüneckzmn Podefta von Tiran und den Jos Geestzum Podefta von worms ; allenthalben aberwurden sie, wie ich gesagt , mit Vivat Ge-schrei empfangen und von dem Adel einge-holet. Auf diese Art gelangten die Bündnerwieder zu dem Besitze ihrer UnterthanenLande, ob sie sich gleich gezwungen sahen,viele von ihren Geistlichen und PolitischenFreiheiten aufzuopfern. Ick wünsche vonganzem Herzen, daß der grosse gütige Gott,der unser Vaterland bisher väterlich beschü-tzet hat, dasselbe allezeit in seiner Obhutnehmen und in seinem vorigen Glänze her-stellen wolle! Amen! Amen! Amen!

Erinnerung des Verfassers.

Die Mailänder Traktaten will ich Aus-zugsweise hersetzen, jedoch soll von der Haupt-sache nichts fehlen. Wann auch im vorher-gehenden das Bündniß oder der ewige Friedeund die Alerandrinischen Artickel an ihremOrte angeführet worden sind, so werde ichdas, was schon einmal gesagt worden, nichtrviederhohlen, sondern nur das, was etwahinzugesetzet oder ausgelassen worden.

Schreiben von Zürich.

Da schon die Bündnerischen Gesandtenvon Mailand nach Cleve zurück gekehret

waren