s28 Geschichte des Bündnerlandes.
-— tige Zelten, darinnen man denen Franzs-rszsftn alle Schuld beimaß, daß man mit de-nen Nachbarn in Unfrieden gelebt hättenDas Bündniß mit denen Eidgenossensey vorbehalten worden; die acht Gerichtelind die Unter Engadiner behielten ihre' Religionsfreiheit und ihre Rechte ungekränkt;man bäthe die Eidgenossen niemanden denPaß M gestatten, noch Hilfe wider die Bünd-ner zu leisten. Die Bündnerischen Depu-tirteN trugen den 26ten Herbftmonats ihreAngelegenheiten zu Banden vor und beklag-ten sich über einige wenige Gemeinden undPrivatpersonen und nannten sie Friedeps-flöhrer, von denen die meisten Niemals einObrigkeitliches Amt bekleidet hätten,, nochansetzt zur Gelangung dieser Aemter für wür-dig gehalten würden.
Der Französische Ambassador läßtauch ein Schreiben überreichen.
Tags vorher als den 2<>ten Herbstmo-nats ließ der Französische Ambassadeur Bla-üus Melian denen Eidgenossen durch denDolmetscher Jacob Vigrrin ein zu Solo-thurn datirtes Schreiben überreichen. Ersagte: einige Bündner hätten sich mit de-nen Spaniern, den Feinden seines Königes/der doch Bunden mit ungeheuern Kostenvon dem Spanischen und OesterreichischenJoche befreiet hätte, ins geheim verbunden»nd sich in Traktaten eingelassen, die die
Unterdrückung