Geschichte des Bündnerlandes.
-—Musterung der Eidgenossen hier-26ZS rüder.
Die Römisch Katholische Eidgenossenschienen das Verfahren der Bündncr zubilligen und glaubten, die Römisch Katho-lische Religion würde auf diese Art und beiso bewandten Sachen in Bünden ausge-breitet werden. Die Protestantischen Eid-genossen aber beklagten sich, daß die Bünd-ner mit denen Traktaten zu sehr geeilet, jasich hätten übereilen lassen; sie hätten qehoft,die Dündner würden von ihnen verlangen,daß sie sich als Mediateurs zwischen Spa-nien und denen Bündnern auswerfen soll-ten, und anf diese Art hätten die Eidge-nossen in der Burgundischen Neutralität,wegen der der Raiscr an die Eidgenossenauf das -höflichste geschrieben hatte, einigermüssen dem ganzen Hause Defterrcich einenGefallen erweisen und folglich auch die Spa-nier zur Moderation der Artickel angehaltenwerden können. Allein da die Bündneri-sehen Gesandten hierzu keinen Auftraa hat-ten , so sagte der Bürgermeister von ZürichSalomon Hirse! im Namen aller Evange-lischen Orte: „ da sie die freundschaftlichenMediation der Eidgenossen nicht verlangten,so wollten sie die Sache Gott anheimstellenund der Zeit überlassen. ,,
Beitag