szs Geschichte des Lündnerlandes.
-—Herzogin Claudia den 22ten April ein mit^641 Klagen angefülltes Schreiben an die Bünd-ner abgehen ließ , wvrinnen sie sagte: Guterden sie ihren Unterthanen nauünse, wollein Diensten der Feinde des Durchlauchtig-sten Hauses Oesterreichs treten, und siebäthe, ihn in Schranken zu halten.
Vuler will den Namen eines Oesier-reich t sch e n Unterthanen nichtdulden.
Guler wurde über die Benennung einesGesterreichischen Unterthanen sehr aufge-bracht und behauptete mit guten Gründen,Laß seine Landsleute die Davostr und dieübrigen gleiche Rechte mit ihnen genießen-den Hochgerichter des X Gerichten Hun-des keines Weges sollten und könnten Isttter-thanen genemstt werden, denn die 14z 8 zwi-schen denen Geschwistern Rmstgunda. undRatharina Gräfinnen von Werdenbergund denen Davosern errichteten Verträgesagten ausdrücklich: „ daß wann gedachteGräfinnen oder ihre Erben mit de»l Davo-sern, oder diese mit ihnen einige Streitig-keiten hüben sollten, so sollten beide Parthenschuldig seyn vor dem nächstenHochgerichte in'sRecht -u stehen und sich mit dem Ausspruch
desselben