548 Geschichte des Bündiierlandes.
-Bünden die Oberhand gehabt hätte, und
564O her Genuß aller Rechte wie vor dem Jahre1620 auswirken. Die Gesandten verreißtmden 6ten Jenner 1642 und mit ihnen imNamen des Bischofs von Chur der Dom?probst von Chur Christas Moor.
Es wird ein neuer Apt zu St. Luzierwählet.
Johann Copius ein PramonstratenserMönch wurde in eben diesem Monate vonden seinigen zum Abt des Klosters St. Luziausser der Stadt Chur gelegen, erwählet,wo seit 1529, da der Abt Theodor Schle-gel enthauptet wurde, kein Abt gewesenwar. Die Bürgerschaft von Chur nahmdieses sehr übel auf und protestirte widerdiese Neuerungen.
Traktaten von Inspruck.
Johann Peter Pappus beider RechteDoetor und Kanzler der Grafschaft Tirol,und Anselmus Freiherr von Fels wurdenim Namen der Erzherzogin als Friedens-kommißars ernannt und der Jesuit undBeichtvater der Erzherzogin Pater PeterMalaspina batte die Reliaionssachen unterHanden. Nach langem Zögern schlössen sieendlich zu Jnspruck einen Traktat, den sieeinen Erentual Traktat nannten, vermöge
dessen