5sr Geschichte des Bündnerlandes.
-—- heiten in der Religion der politischen Ver-
Verfassung und den Oberherrticben Rechten ge-nössen, bei ihren Rechten gelassen und diei; r 8 zwischen dem Kaiser Maximilian demI und denen Bündnern geschlossene Erheini-gung von Wort zu Wort ohne alle Zusätzeerneuert würden. Er reißte den .. Jennerab, gieng von Impruck nach Regenspurgund wurde den cteu Hornung bet Jhro Rai-serliche Majestät zur privat Audienz ge-lassen und überreichte sein Creditif. Den... ließ ihm der Raiser ein Schreiben andie Repnblick Bünden zu stellen. Er kamden .... März in Bünden zu rück undhatte auch ein den 24ten März datirtesSchreiben der Erzherzogin bei fich. DerRaiser bestätigte in seinem Schreiben, sowie die Erzherzogin in dem ihrigen die Trak-taten von I6Z6 und I6Z7 und anstatt desWortes Unterthanen nannten sie die En-gadiner Einwohner. Da die Erzherzoginerfuhr, daß die Bündner sehr aufgebrachtwären, so schickte sie den Herr Ulrich vonNamshuag in Bünden, die Gemüther zu-besänftigen, allein er richtete nichts aus. DieUnter Engadiner, denen die meisten Ein-wohner der acht Gerichte ja das ganze Volkbeiße! widersetzten sich mehr als jemals vor-her und verwarfen diese Traktaten öffentlich. auf das feyerlichste, sie sagten: „ daß unterdem Beistande Gottes sie kein Mensch ineinem anderen Zustande versetzen sollte, alsße vor rtto gewesen wären und es würde
ihnen