Band 
[Zweite Forsetzung.]
Seite
551
JPEG-Download
 

Zweiten Theils V Buch. s 5 r

higten sich damit nicht, sondern bedroheten—-einige vornehme Lündner, denen sie diese ^ 640Verzögerung zuschrieben. Als daher wedervom Raiserlichen Hofe noch von Injpruckeine Antwort erfolgte: so schickten sie amEnde des 1642 Jahres den Johann Schorsch*) nach Jnspruck und nach Rettenfpurgzum Raiftr. Man trug ihm in seiner In-struktion überhaupt auf: er sollte die Ab-schaffung und Aufhebung aller nach 1622geschlossenen Tractaten angelegentlich betrei-ben und auswirken, daß die Unter Enga-dincr und acht Gerichte , die mit der übri-gen ganzen Republick Bünden gleiche Frei-M 4 Veiten

*) Hier ist ganz gewiß ein Schreibfehler des Kopi-sten vorgegangen. Nicht Johann Schorsch,wurde nach Jnspruck geschickt, sondern derHauvtmaun und Landannna Georg oder Guckn»Miezel von Zutz. Die Original Jnstructionund sein ganzes Reise Diarium sind noch vor-handen und ich habe eine Abschrift davon. Ichsehe mich auch zur Berichtigung des Datums ge-»ölhiget nur folgendes aus dem Reisejournal an-zumerken. Er kam den 8ten Jenner 1641 zuJnspruck an, hatte den roten die erste Audi-enz bei der Erzherzogin Claudia, vcrreißte denozten nach Regcnspurg, war den ;iten zuLandshut, langte den rken Hormmg zu Re-gen svurg an, hatte den <;ten seine erste Audi-enz beim Kaiser, erhielt den »aten Merzen dieKaiserliche Resolution, wurde den ntcn zurAbschiedsaudienz gelassen, traf den 22ten wiederzu Jnspruck ein, gelangte den -4ten bei derErzherzogin zur Audienz, reißte den 2ftenvon Jnspruck ab und war den ;vten wiederzu Zutz.