s s6 Geschichte des Bündnerlandes.
— helt auf keine Weife und zu keiner Zeit eini-r64r gen Nachtheil bringen sollte.
Deputation in das Untere Engadin.
Christian von Florin, Meinrad Buol,Georg Wiezel nnd Ioh. Paul Beli wur-den von denen Bündnern als Deputiere indas Untere Engadin geschickt und denenKapuzinern ein Hauß zum Gottesdienst undzur Wohnung und ein Garten angewiesenund alles nach Landesbrauch auf KostenGemeiner Lande ordentlich eingerichtet.
Kapuziner wollen nicht kommen.
Allein die Kapuziner verschoben ihre An-kunft daselbst von Zeit zu Zeit und hattenbald diese bald jene Ausflucht und verlang-ten vom Stande sicher Fried und Geleit.Man gab ihnen zur Antwort: sie könntenWie alle geistliche Personen unter der,öffent-lichen Treue und dem Schutze der Bündnerleben. Denen Engadinern schrieb man:sie sollten dieselben, wie es sich gezieme,Aeundlich und höflich behandeln, welchesdiese zu thun versprachen, wann sich auchdie Kapuziner, wie sie hosten, bescheidenaufführen würden. Der Bischof von Churgab der Erzherzogin und denen Bündnerndißfalls eine schriftliche Versicherung.
Ratifikation