<52 GcsthLchte des Bündncrlandcs.
-—von ihm. Der Bischof, die Domherren
*641 und die Katholiken wurden jedoch nachfeiner Ankunft dreuster, wie man aus fol-gender Schrcst ersehen wird.
Die Protestantischen Geistlichen tragenihre Beschwerden vor.
Da die Evangelischen Prediger täglichvon dem Protestantischen Volke und beson-ders von denenjenigen die unter den Karho-licken wohnten, Vörwürffe anhören mußten,so beschlossen ste auf einer gehaltenen Syno-dal Versammlung, ohngefehr 10 aus ihrerMitte zu ernennen, welche auf dem nächstenBettage vor der Evangelischen Seßion (co-
I3M oratoribu8 pi-otetksntlbri8) erscheinen
und mit aller Bescheidenheit ihre Beschwer-den vortragen und um ihren Beistand zurErhaltung der Ruhe anstehen sollten. Die-ses geschahe nun den i8ten Juli zu Chur.Sie sagten: so lange die 1526 mit restlicherUeberlegung aufgesetzten und mit Genehmi-gung beider Theile nach Erfordernd der Um-stände zur Erkkährnng beigefügten Fundamen-tal Gesetze der Freiheit beider Religionenwären beobachtet worden, hätte die besteEintracht in Bünden aeherrscbet, so baldaber fremde Leute und Ordensgeistliche (Or-liines) in Bünden eingeschlichen wären,hätte sich diese verlohren. Ansetzt wolle mander weltlichen Obrigkeit keinen Gehorsamleisten, nach Gewohnheit auf die Evanaeli-
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