58? Geschichte des Bündnerlandes.
-die Hauptmannschaft (OpitLveatW) des
r 642 veltlins (dieses ist die höchste Würde undr wird auch die Landshauptmannschaft (äi§ni-tg8 6ubern3toki8) genannt) in ihrer Ord-nung, welches in r Jahren geschehen sollte,auf Davos träfe, seinen Sohn JohannPeter Mit ihren Stimmen dem Volke em-pfehlen sollten. Dieses versprachen ihm sehrviele, allein es war der Gemeinde nichtvorgetragen und deswegen auch kein schrift-licher Contract geschlossen worden. Unter-dessen rebellirten die pelrliner und eine Mengevon Uiiglücksfallen überschütteten das Bünd-nerland. Der jüngere Guter wohnte be-ständig zu Chur, wo er auch Bürger war,ob er gleich sein Bürgerrecht zu Davosnicht aufgegeben hatte, sondern noch selbstein Mitglied des großen Raths war, da erseinem Vaterlande dieses Trauerspiel zube-reitete, und dieses mißfiel denen Gemeine- ^jeuten von Davos, welche verlangten, daßihre Obrigkeitlichen Personen zugegen seynsollten. Der Vater starb isz? und 1642 imMonat April reifte der Obrift Joh. PeterGuter mit seinen beiden Brüdern Johannund Andreas, welche in der HerrschaftMayenfeld wohnten und ihr Bürgerrechtzu Davos auch nicht aufgegeben hatten, nachDavos und suchten das Volk zu gewinnen,daß es den Johann Peter am St. Jörgen-tag, an welchem man die Besatzung zu hal-ten pflegt, zum Landamme erwählen sollteund auf diese Art hoste er am leichtesten zur' Landshaupt-