Band 
[Zweite Forsetzung.]
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608
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6 c>z Geschichte des Bünönerlattdes.

-— memden Furcht und Schrecken einzujagen;

^643 allein wir Davoser , die wir nur unser 12waren, verachteten ihre Drohungen und säg-ten und betrieben unsere Sache ganz uner-schrocken. Die Hochgerichte»' schickten denZE April ganz unvermutbet ihren vermein-ten Bundsweibel an den Ländamme oderBundslaudamme Meinrav Buot und eitir-ten ihn und die übrigen Davoser für ihnenzu erscheinen, Man gab ihnen durch denBundsweibel ganz kurz zur Antwort: wannsie, nach denen alten Rechten und Gebräu-chen , da die Davoser ihre Rechte und Vor-züge ungeschmälert gemessen sollten, wegendenen Angelegenheiten des Staats, die dasWohl des Vaterlandes beträten mit ihnenUnd denen beiden Bünden nach hergebrach-ter Gewohnheit sich berathschlagen wollten,so wären sie ihrer Seits hierzu willig undbereit, Wann dieses aber nicht die Absicht wäre,so sey ihnen ja schon das Forum angezeigtworden, wo sie ihren Streit entschieden wis-sen wollten. Eben dieß wurde denen beider»Bünden und denen Hochcterichtern schriftlich >weitläuftig vorgestellet. Die Hochgerichten !machten ein Mebren und schlössen, ob die Met- !nungen gleich getheilt waren, noch an eben deutTage die Davoser aus dem Bunde und dießvorzüglich deßwegen, damit der zu DNvos >zum Landsbauptmann des Deltelins er- ^nannte Meinend Buol vor» denen Bothender beiden Bünde nicht anerkannt werdenwöchte und sie ernannten den Johann Petet

Guter,