Band 
[Zweite Forsetzung.]
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609
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Zweiten Theils V Buch 60-

Girler, Conradin Beeli und Ambrosius 7-^-7planta dazu, damit einer von diesen dreien 164-von denen Bothen der beiden Bünde er-wählet würde, denn alle Rechte der ausge-schlossenen Davoser sagten sie, wären nunauf sie gefallen. 'Allein ihr Unterfangenhatte nicht den glücklichsten Erfolg, dennMeinrad Buol wurde einhellig von denenBundsbothen angenommen und trotz ihrereirein Ausschliessung aus dem Bunde mitdein Landshauptmanns Patente versehen unddurch den Eid, so wie die übrigen Amtleutezur getreuen Verwaltung des Amtes einge-weihet. Die Davaser antworteten, wie ge-wöhnlich und zeigten die offenbahre Ungül-tigkeit ihres Verfahrens.

Es hat Anschein zu einem gütlichenVergleiche.

Die Bothen der beiden Bünde gabensich unterdessen alle ersinnltche Mühe, diesenStreit in der Gute beilegen zu können. DieDeputirten der Hochgerichter waren geneigtdazu; wir Davoser waren mit, aber warenmit keiner anderen Vollmacht versehen, alsallein um Vollziehung des Rechts und- derGerechtigkeit anzuhalten. Wir schickten je-doch 2 von uns auf das eilfertigste nack Da-vos, sie liessen das Volk zur Gemeind bie-ten und dieses wollte insgesammt von demAusspruche nach Recht und Gerechtigkeitganz und gar nicht abgehen. Die Hochge-

Ll. Forts. ^ richten