Zweiten Theils V Buch. 6rz
Verfaßt desselben. Er stellte den Bündne- -—rischen Freistatt in einer sehr häßlichen Ge-1643statt dar und nannte ihn eine Anarchie.
Er sagte unter andern: einige als die Ka-tholicken sind offenbahre Feinde her KircheJesu Christi, andere bekennen sich zwar zumEvangelio des Herren, allein ste treibenihren Scherz damit handeln demselben zuwider und können Mükenfäuger und Ka-meelverschlucker genennet werden und nochandere find weder kalt noch warm im Chri-stenthums. Und da er auf dem Streit derDavoscr mit denen Hochgerichte», zu spre-chen kommt; so nennt er jene SpanischKatholisch gestnnete und sagt: wann dieHochgerichte die Oberhand behalten, sowerden die Gesetze blühen und die Kirchewird triumphieren. Die Dayoser haben zuIlanz unter dem Vorwande des Rechts diebilligsten Vorschläge verworffen, die manihnen ins künftige niemals mehr machenwird, ste haben durch Bestechungen (das istnicht wahr) unter dem Schein des Rech-tens und alten Vorzüge, die in einem De-moeratischen Staate nicht statt finden kön-nen, etwas zu. behaupten gesucht, daß ihnennicht zugehöret; sie haben unter denen Pro-testanten Gönner und ein gewisser Vorneh-mer hat mir gesagt: er sey dem pabstealsOberhaupt der Kirche gewogen. Sehet ihrNun nicht meine Brüder , daß dieses widereuch geschmiedet wird! Das find teuflischeKünste die in Bünden in traurigen Flam-Q Z men