6 so Geschichte des Bündirerlandes.
-—aus denen beiden übrigen Bünden genommen
r 64z wer den, und zwar also, daß die Davoser,je nachdem das Loos falle, den Graudünder,die Hochgerichter aber den Gottsbausdun-der und so auch umgekehrt erwählen könn-ten, welche ebenfalls von ihren Eiden undder ihren Bünden schuldigen Verbindlichkeitlos gezeblct werden sollten; (Waser, umdieses beizufügen, entdeckte gleich anfänglichseine Geneigtheit gegen die Hochgerichter,denn er gab denen Davosern zu verstehen,die Hochgerichten weigerten sich nach Lhurzu kommen, da die Davoser den Spruchdaselbst ergeben laßen wollten, und er schlugdeswegen Mayenfeld, einen Art der mitim Streit verwickelt war, als den Ort derZusammen unft vor. Da man ihm vorstell-te , daß Mayenfcld zu denen Hochgcrichtcrnund also zur Gegenpartei gehöre, so ernann-te er auf Verlangen des Öbrist Ulysses vonSalio weil sich daselbst eine große AnzahlBrettigaucr aushielt und er denen Hochge-richrern alten Be-stand zugesichert hatte,das Dorf Zitzero, jedoch gab er endlich, daauch hierin die Davoser Ausnahmen mach-ten, in diesem Stücke nach.) und da auchein Obmann ( luclcx Oompeomillurius ) nö-thig wäre, so übertrügen sie diese Stelle demgegenwärtigen Herrn Maser. Diese fünfHerren sollten an einen von ihnen selbsternannten Ort, (welch s die Stadt Churwar, zusammen treten, sich alle Mühe ge-sell den ganzen Streit auf Genehmigung