Zweiten Theils V Buch. 657
des seyn wollen. „ Nachher habe er gehö- -—7ret, daß Guler dem ohnerachtet nebst denenbeiden anderen Verbothen aüf dem Bunds-tage gesessen sey; Doch habe Guter gesagtandere harren versichert, daß dieses inSkünf-tige nicht ohne Schwierigkeit geschehen sollte;er aber habe diese Worte nur von hörensagen. Dre Davoser verlangten Salutz solltesageN: ob er wisse, daß jemals ein anderesHaupt des Bundes gewesen sey, als derLandammann von Davos? ob dieser Land-ammann nicht von jedermann für das Hauptdes Bundes, so wie die beiden anderenHäupter der beiden Bünde, sey anerkenntworden? ob jemand jemals den Landammannvon Davos habe verhindern wollen, nichtals Haupt des Bundes auf denen Gtands-versammlungen erscheinen zu können? ob esihm unbekannt sey daß der Landarnmailttvon Davos als Haupt des Bundes jeder-zeit nebst zwei anderen Verbothen in Besitzgewesen sey? Er gab darauf zur Antwort:er glaube nicht schuldig zu seyn diese Frügenbeantworten zu müssen, er verbleibe bei dem,was er bereits deponirt habe. Es ist gewißund glaubwürdige Männer versichern es, daßschon zur Zeit des Schmatcaldischen Krie-ges , also beinahe vor ioo Jahren drei Da-voser, nämlich Johann Guter, Paul Gpre-.cher und Johann Buol als Bothen aufdie Stands und Landsversammlungen sindgeschickt Worden, und wann sich die Hoch>geeichter jemals hätten widersetzen wollen,ll. Forts. L. warM