458 Geschichte des Dündnerlandcs.
-warum ist denn niemals eine zuverläßig;
L64) Nachricht dieser Widcrletzunq schriftitch er-schienen , da doch die Davoser jederzeit imBesitz geblieben sind? Nun wurden nochzwei Bürger von Chur, Andreas Chrisr,und Kaspar Heinz verhöret. Mit diesenZeugen wollten die Hoch geeichter erweisen,daß die X Gerichten Dündner (es warenohngefehr 1400 Mann, wie ich dieses inmeiner Pallas weitläufiger erzehlet habe, *)
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*) Sprecher erzehlt diese Umstände im >tcn Buchefeiner Rhäkifchen Cronica p. a;6 also: KasparBaselga und tNeorq Becli von Beil fortwaren von dem wachende» Strafgerichte zu Churzum Tode vcrurtheilet, der erste den 4 tcr»,und der andere den 6ten Heumonat mit demSeliwerdt hingerichtet worden. Das Skrafge-richt wurde von Chur auf Alan; verleget,und Recdksprccher und Gäumer abgesetzt. Alleindiese verfügten steh auf Daoos, wo so ebeneine allgemeine Land und Standsverlammlunggehalten wurde und nahmen den Frauz Pgra-st ein von Ar denn gefangen. Da die D a-vofer wußten, daß das rechtmäßige Strafge-richt nach Ila «z sey verlegt und dieses von derDundsversammlunq bestätiget wordei, undfolglich die zu Chur verbliebenen Rechtsprecherkeine Gewalt mehr hätten, so kamen, sie unterder Anführung meines Bruders Johann Spre-cher der so eben als Dicare des Veltlinszurück gekommen war, griffen dieselben an, ent-rissen den Paravi ein ihren Händen und nah,men ihn in gesanglicher Verwahrung, bis dieGemeinden ihnen ihre weiteren Entschlicssun-qen mittheilen würden. Sie gaben sogleich dcn.cnnächst 'gelegenen Hochgerichtern und denen.Rechksprechern t» E h » r von diÄem Untcrach.