-6s Geschichte des Bündnerlandes.
Siegel oder etwas anderes verlangt hatten;*64)man habe zwar damals gesagt/ aber siewüßten nicht wer/ die Brettigouer wolltendenen Davosern den Panner/ der in einemWalde sey versteckt worden/ weg nehmen.Da ich mich damals auf dem Rathhause be-fand/ so trieben meine Landsleute und ichselbst diese tobenden Leute zurück und nöthig-ten sie/ da sie die Thüren des Rathhauses^ aufsprengen wollten/ vom Platze unver-ricdteter Sachen die Flucht zu nehmen undmit Spott und Schande nach Hause zu-' rück zu kehren.
Die Hoch geeicht er bringen nocheinige Gründe vor.
In ihren Schriften führten die Hoch-gerichte,?
Gemeinde des Bundes nach Gewohnheitaufbehalten wurde. Ihr Betragen war äussrirungestüm, wie es bei dergleichen Gelegenheitenzu geschehen pflegt und die Davofer gestatte-ten ihnen so viel/ daß ihr Landschreiber NiggWilden er den Brief vom Rathhause ablesensollte. Kaum fieng er an zu lesen, so wolltensie stch des Rathshauses bemächtigen, allein dasLandvolk stellte sich zur Gegenwehr und der da,lnalige Landammann von Davos HauptmannFluri Sprecher/ mein Hochgeehrtester HerrVater / und der alte Landammann EalomonBuol / die von dem sehr verbitterten Volke we-gen ihrer grauen Haare und Redlichkeit sehr ge»Uebel ünd hochgeachtet wurden/ vermochten so^ viel / daß man keine Gewaltthätigkeiten verübte.Die Pavnser behielten den Gefangenen in ih-ren Händen/ führten ihn selbst nach sshurand das ftenw« Bock begab sich Mich Haust,