Band 
[Zweite Forsetzung.]
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661
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Zweiten Theils V Buch.gerichtet?/ da wir doch 4 Einlagen gegen

einander gemacht hatten, nichts anderes von *64)Wichtigkeit an, als daß in einem gewissenalten Historischen Werke, das von dem1499 geführten Schwaben Rriege handele,

*) .Iarms Fausch von Gchiers Bunds-__ weide t

t) Dieses hier gedachte Historische Äöerk ist mir

nicht bekannt, wohl aber ein anderes im Mann»script unter dem Titel: Ursprung, gründliche Be-wegung, Anlaß vnd Vrsach des tödlichen Krieges-wischen Maximilians, römischen Könige, vnddein Bund zu (Schwaben eines: vnd denen ge-meinen Eidgenossen vnd den Graupündnern an-deres Theils, gehalten, welcher bei den Eidge-nossen der schaben Krieg, bei den anSiändernaber der Scbweitzer Krieg genennet wird. Nachdieser Kronick hätten die Graubündner St,Luzien Steig den ?ten Hornung 1499 be-setzt. Hanß Jacob von Bodmann, der Jüngere,

Hanß von Küngseck, Jos Hundbis, Ludewia vonBrandts, Vogt von Binden; und andere hät-ten dieselben den io Hornung angegriffen, denAmman und Hauptmann Schönäugli und And-reas Schumacher von Zitzers erschlagen, andereverwundet, und Mayenfeld durch VerräthereiHans Wolfs Orten und Ulrich von der Kirche»erobert. Die Malanser und Jeninser hatten ih-nen die Schlüssel gebracht und geschworen. Vondiesem Ueberfalle sey sogleich denen 4 Dör-fern, Brettigöuern und Churern Nachricht ge-geben worden und schon den uten wären sie auf'St. Luzien Steig marschiret, hätten den Feindmit grossem Verluste von dort verjaget, bis Bat,rrrs und Triefen verfolget und sich darauf zuValzers mit Wein, Brod und Fleisch erquicket.

Der mir ebenfalls unbekannte Verfasser, der aberhoch ein Domestick des Bischofs von Chur ge-wesen zu seyn scheinet, nennet den Janus Tauschnirgends.