664 Geschichte des Bündnerlandes.
-->—Bundes nannten. Sie zeigten fcrners den
-643 Bundsbrief des 1^90 mit denen Zürichernund Glarnern geschlossenen ewigen Bun-des , und noch viele andere von anderenOrten her. Die Rechrsprecher, besondersN)iezel und Buol liessen es sich äusserst an-gelegen seyn, wie es aus dem Prvtocoll er-hellet , in denen > z Seßionen, davon dieletzte den 2 ?ten Wintermonar und 7 ten Christ-monats gehalten wurde, die Gründe ihrerPartheien zu unterstützen.
Wasers Verhalten bei dieser Gele-genheit.
Maser bezeigte darauf in einer langenRede, wie leid es ihn» sey, daß sich dieHerrn Recdtsprecher in Fällung einer Sen-tenz nicht vergleWn könnten, er wolle des-wegen , wie er es sich gleich anfänglich vor-behalten habe, alles seinen gnädigen Herrenpnd Obern hinterbringen, er ermähne undbitte die Partheien, sich noch gütlich mit ein-ander zu vergleichet!. Die Davoscr danktendenen drei verbündeten Cantonen schriftlichauf das verbindlichste und empfohlen sichihnen; eben dies haben auch wahrscheinlicherWeise die Hochckerichter gethan, und beidebathen um die baldige Zurückkauft des Ma-sers. Damit aber auch die Nachkommen-schaft sehen könne, wie vartheiisch er gehan-delt und sich betragen habe; so muß im ihrlagen, daß die Hochgerichter, die als An-fänger