Zweiten Theils V Buch.'" §8f
Mit denen Hschgerichtem gehalten hätte,-—:und er wollte auch von denen gemachten 1644Unkosten ausgenommen seyn. Die Davo-ser antworteten: verzeihen ist christlich unddas thun wir auch / allein von denen Un-kosten wollen wir ilm keinesweqes los spre-chen und wann er die Emolumente der Land-schaft gemessen will, so muß er bet unsauf Davos wohnen und dort soll er gleicheinen, anderen Landsmanne behandelt wer-den. So wurde waser mit leeren Wortenabgespeiset und selbst das Volk des X Ge-richten Bundes und alle Einwohner deSganzen Bündnerlandes sahen das Unter-nehmen des Gülers wider sein Vaterlandmit Abscheu an. Nun habe ich endlich auchdie traurige und unglückliche Geschichte mei-nes Vaterlandes erzeiget, das der grosseallmächtige Gott trösten und erhalten wolle.Amen.
Durchmarsch der Venetiani scheuTruppen.
Nun will ich noch ganz kurz und deut-lich die Umstände von dem Durchmärscheder venetianischen Truppen unter dem Kom-mando des Valetta, den einige Grosse desBündnerischen Freistaates begünstigten, er-schien. Ich habe schon vorher an seinemOrte gesaget, daß das Volk gemurret hatte,daß einem jeden unsere Pässe frey gegebenwürden, und man stellete deßwegen wirklich
Wachten