§86 Geschichte des Bündrierla»ides.
——Wachten an den Gränzen aus. Der sich
1644 damals m der Schweif aufhaltende DanielBelovin Freiher voll Capet ein Berner-bierer hatte der Republick Venedig den An-trag gemacht, für sie z oder 4202 MannInfanterie und 1202 Mann Kavalleri an-unverben. Capct sollte aber den Paß durchBünden selbst auszuwirken suchen, da dievenetianer dieses nicht selbst übernehmenwollten / weil sie glaubten, sie würden dieseErlaubniß ohne ein Bündniß zu schließenund eine grosse Summe Geldes aufzuop-fern, nicht erhalten können, und überdieswollten sie weder denen Franzosen, nochden Spaniern welche in Bünden viel ver-mochten, deßwegen Verbindlichkeit haben.Ludewig Naidellet ein Ordensmann Fran-ziscier von Paula, der sich 2s Jahre langzu Venedig und in Italien aufgehalten hattekam im Namen dieses Freiherr« in Bündenund da ihn die Häupter und Rathe Ge-meiner drei Bünde unterstützten, so wurdesein Verlangen auf die Gemeinden ausge-schrieben. Sie hatten ihm accordiret, ertzllte diese Infanterie in Feit von dreiMonaten durch Bünden führen können,nämlich täglich 50 Mann, und zo MannKavallerie, also daß sie allemal eine Tag-reise weit von einander abgesondert mar-schicen, nicht wider die verbündeten Für-sten streiten und wegen aller Unkosten undalles Schadens genügsame Bürgschaft inBünden leisten sollten. Er sollte an Se-mems