Zweiten Theils V Buch 697
Projeet der Herren Ehrengesandten von gros- —-sem Umfange und grosser Wichtigkeit wäre, ^44da sie des schlimmen und veränderlichenWetters wegen, da ihnen die mit hohemSchnee bedeckten Berge das Reisen nichtgestatteten, in sehr geringer Anzahl versam-melt wären, da sie auch mit keiner Voll-macht von ihren Gemeinden hierrinfallsversehen wären und deßwegen ohne ihr Wis-sen keine zuverläßige Antwort geben könnten:so wollten sie ihren Gemeinden alles treu-lich hinterbringen. Sie hätten die Ehre ih-nen zu versichern, daß sie, diese ihre ge-machten Vorschläge dem Volke von der be-sten Seite vorstellen würden, sie danktenihnen für die gehabte Mühe und über sichgenommene Beschwerlichkeit und wünschtennichts mehr als den Frieden zu erhalten unddie Gesetze des Vaterlandes zu beobachten.
Sie möchten geruhen die Evangelischen Bünd-ner so wohl, als auch die Katholischen ihreraufrichtigen Freundschaft jederzeit zu würdi-gen , indem auch jene so wohl als diese mitihnen in Bundsgenößischen Vernehmen zuleben wünschten. Die Herren Gesandte wur-den auf Unkosten Gemeiner Lande prächtigbewirthet, und mit Höflichkeit und Freund-fchaftsbezeugungen entlassen, und kehretmzu den ihrigen zurück.
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