Band 
[Zweite Forsetzung.]
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7o§ Geschichte des Dündnerlandes.

-— beiden Schiedsrichter an und er wurde voll-

r§44 zogen.

Händel im Unteren Engadin.

Die Unter Engadiner und besondersdie Gchuolser hatten zirm öfteren verlangt,man sollte die unter ihrem Criminal Stabstehenden Tarasper zum Gehorsam anhalten,und als sie daselbst einige grausamer Ver-brechen halber angeklagte Personen gefan-gen nehmen wollten. so stoben sie in das -Schloß und die Rechter mußten unverricdte-ter Sache nach Hause kehren. Die Erz-herzogin von Oesterreich beklagte sich in-dessen schriftlich, daß der Deldkircher Trae-tat nicht beobachtet würde. Die Schuolsserhätten das für die Kapuziner auf Kosten Ge-meiner Lande erbaute Hospitium uud dieHauskapelle eingerrssen; sie verlangte deßwe-gen zu wissen ob die Bündner sich denenTraktaten gemäß verhalten wollten. DieUnter Engadiner und besonders die Schuols-ser antworteten: sie hätten zur Einführungder Kavuzmer niemals ihren Willen gege-ben und sie wollten und müßten eben der-jenigen Freiheiten gemessen , als eine jede an-dere Evangelische Gemeinde in Bünden.

Die Standsverfammlung machte darauf dasDeeret: die Kapelle und das Hospitiumsollten wiederum erbauet und der veldkir-cher Tractat beobachtet werden, jedoch sollte§S jederzeit bei denen Bündnem stehen , die ,

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