Band 
[Zweite Forsetzung.]
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707
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Zweiten Theils V Buch. 707

Zeit, wie lange die Kapuziner und andere —-Ordensl^ute geduldet werden sollten, nachr644Beschaffenheit der Zeit und der Umständeund nach Erfordernis der Landsgesetze undder gemeinen Freiheit, zu bestimmen, denndiese Leute würden nicht auf Kosten aus-ländischer Fürsten, sondern desjenigen Staa-tes , wo sie sich aufhielten unterhalten. DieUnter Engadmer protestirten nochmals und .suchten zu behaupten, daß ihnen die Rechteihrer Freiheit nicht durch ein Mehren Ge-meiner Lande benommen werden könnten.

Das Hospitium und die Kapelle wurde demokmerachtet auf Befehl und Kosten Gemei-ner Lande (durch alle nur ersinnliche Mühedes Hauptmanns Georg wiezel) wieder-hergestellet, (*) und die Katholischen kaumio oder noch weniger starken Gchuolssevund andere bezeugten, daß sie denen ersterengleich wären. Dieß wurde der Erzherzo-gin zu wissen gethan. Die Kapuziner, diesowohl vom Raiserlichen als Erzve» Angli-chen Desterreichischen Hofe unterstützet wur-den , suchten auf Anstiften der Jesuiten, dermeisten Katholischen Geistlichkeit in Bündenund Friedenshäßigen Hofleuten und Politi-kern neue Streitigkeiten und verfänglicheFragen auf die Bahn zu bringen. Sie ver-langten, Gemeine Lande sollten ihnen dieVersicherung geben , daß ste daselbst jederzeitm Sicherheit leben könnten, den» sie traue-

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*) Die Unkosten brlieffen sich auf 8;« Ft. r8 kr.