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Geschichte von Aadorf und Umgebung : umfassend die evangelischen Kirchgemeinden Aadorf und Wängi-Stettfurt als Filialen, Matzingen und Aawangen, die katholischen Kirchgemeinden Aadorf und Tänikon, sowie das Kloster Tänikon und die umliegenden Burgen / von Johann Nater, Lehrer ; herausgegeben von der Bürgergemeinde Aadorf
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bis 1856 gehörte er dem eidgenössischen Generalstab an. Als Mitglied einer mili-tärischen Spezialkommission redigierte er den Entwurf zu einer neuen kantonalenMilitärorganisation. (l850.) Im Alter von erst 29 Jahren stehend, wurde Plantavom ennetbirgischen Wahlkreis zum ersten Vertreter desselben in den Nationalraternannt, mit welchem Ereignis er den Boden der eidgenössischen Politik betrat. (1849.)Der Bundesrat ordnete ihn 1851 in den Kanton Tessin ab, um die von Österreich erhobenen Beschwerden betreffend politische Flüchtlinge zu untersuchen (vgl. Seite 662).Im folgenden Jahr schickte ihn die Bündner Regierung in Sachen des Splügenbahn--

Fig. 30. NationalraL Dr. Andreas Rudolf von Planta.

Projektes nach SUddeutschland , und 1859 wühlte sie ihn in den Aufsichtsrat dewschweizerischen Rentenanstalt in Zürich . Die eidgenössischen Behörden ernannten ihn1866 zum schweizerischen Gesandten in Wien ; doch lehnte er diese ehrenvolle Wahlab, weil sie seinem Trieb nach praktischem Wirken nicht zusagte. So blieb er dennim Vaterlande und stellte seine Kräfte in erster Linie der engeren Heimat zur Ver-fügung. Manche wichtigen Veränderungen im Forst- und Flurwesen, die Übernahniedes Jahressestes der von ihm präsidierten schweizerischen naturforschenden Gesellschaftin Samaden (1863), durch welches das Engadin dem Touristenverkehr erst rechterschlossen wurde, die Gewerbeausstellung (1867) und die landwirtschaftliche Ausstellung,(1869) in Samaden n. s. f. sind fast ausschließlich durch seine Initiative zu stände: