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duld und die Sorgen, die sie meinethalb getragen haben,als ich noch jung war und noch nicht für mich sorgenkonnte. Und da trage ich mit dem zweiten Dritteil dasKapital ab, das sie mir an Liebe und Fürsorge vor-geschossen haben. Dann hat mir Gott auch Kindergegeben; auf die verwende ich den letzten Dritteil undlege noch ein Sümmchen von Vaterliebe und Vatersorgedazu, und so wird’s ein Kapitälchen, das sie mir einmalwieder abtragen sollen, wenn sie heranwachsen; dennvon ihnen hoffe ich, dass sie mich in meinem Alterauch nicht verlassen, mich pflegen, versorgen und'mirFreude machen werden.“ „Das ist brav gedacht,“ sagteder Kaiser, „und wohlgetan, und Gott gebe euch guteKinder!“ Und er schickte dem wackern Taglöhner amfolgenden Tage zwei Röllchen ; darauf stand: „ Kapital-zuschuss.“ Was mag wohl darin gewesen sein?
19. Der Grossvater und sein Enkel.
Es war einmal ein alter Mann; der konnte kaumgehen; seine Kniee zitterten; er hörte und sah nichtviel und hatte keine Zähne mehr. Wenn er nun beiTische sass und den Löffel kaum halten konnte, schütteteer die Suppe auf das Tischtuch, und es floss ihm auchetwas wieder aus dem Munde. Sein Sohn und dessenFrau, welchen es davor ekelte, hiessen den alten Gross-vater sich hinter den Ofen in die Ecke setzen, und siegaben ihm sein Essen in ein irdenes Schüsselchen undnoch dazu nicht einmal satt. Da sah er betrübt nachdem Tische, und die Augen wurden ihm nass. Einmalauch konnten seine zitternden Hände das Schüsselchennicht festhalten; es fiel zur Erde und zerbrach. Diejunge Frau schalt; er aber sagte nichts und seufzte nur.Da kauften sie ihm für ein paar Pfennige ein hölzernesSchüsselchen, aus welchem er essen musste. Wie sienun eines Tages da sitzen, so trägt der kleine Enkel