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ausser einem; der stand gerade hinter der Hecke, hörte,wie der Vater so zürnte, und wurde feuerrot. „Es istschlimm,“ dachte er; „aber wenn ich’s verschweige, sowär’s eine Lüge, und lügen mag ich nicht.“ So trater denn schnell in den Garten zum Vater und sagte:„Vater, ich habe das Bäumchen umgehauen. Es wardumm von mir!“ — Da sah der Vater den Knabenan, und er machte wohl noch ein ernstes Gesicht; aberer zürnte nicht mehr.
Der kleine Knabe lebte in Amerika und wurde nach-her ein braver Mensch und dazu ein gewaltiger General,hat auch in seinem Leben nicht gelogen. Er hiessGeorg Washington . ,
18. Das Rechenexempel.
Der edle Kaiser Joseph traf auf einem Spazierritteinen fleissigen und frohen Landmann beim Ackergeschäftan und liess sich mit ihm in ein Gespräch ein. Daerfuhr er, dass der Acker nicht sein Eigentum sei,sondern dass er als Taglöhner täglich um 15 Kreuzerarbeite. Der Kaiser, der für sein schweres Regierungs-geschäft freilich mehr Geld brauchte und zu verzehrenhatte, konnte es in der Geschwindigkeit nicht ausrechnen,wie es möglich sei, täglich mit 15 Kreuzern auszureichenund noch so frohen Mutes dabei zu sein, und verwundertesich darüber. Aber der brave Mann im Zwilchrockeerwiderte ihm: „Es würde mir übel bekommen, wennich täglich so viel brauchte. Mir muss ein Dritteil davongenügen; mit dem andern Dritteil zahle ich meineSchulden ab, und den übrigen Dritteil lege ich zuKapitalien an.“
Das war dem guten Kaiser ein neues Rätsel. Aberder fröhliche Landmann sprach: „Ich habe noch zweialte Eltern, die nicht mehr arbeiten können; diesen binich noch viel schuldig für die Liebe, die Mühe, die Gc-