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O Thurgau, du Heimat, wie bist du so schön! / von J.H. Thalmann, Frauenfeld
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führen in die oberen Stockwerke. Diese Treppen geltenals ein Meisterwerk im Treppenbau. Zn beiden Seitender Korridore befinden sich die verschiedenen Bureaux; imMittelbau der zweiten Etage ist der sehr schöne Sitzungs-saal des Regierungsrates. In der dritten Etage treffenwir außer dem Sitzungssaal des Lbergerichts und denBureaux desselben, sowie der Wohnung des Hauswartsdie 40,000 Bände enthaltende Kantonsbibliothek, mit vielenwertvollen Werken, besonders von den ehemaligen Kloster-bibliotheken herstammend.

Neben dem Regierungsgebände befindet sich das großeEtablissement der I. Huberschen Buchdrucker« und Buch-handlung und anreihend an diese das Kantonsschul-gebände, mit seiner etwas zurückstehenden Dependenz.In letzterer befindet sich das sehr reichhaltige und sehens-werte naturwissenschaftliche und historische Museum, zndem an zwei Tagen der Woche jedermann freien Zutritthat. Neben ersterem befindet sich eins der städtischenSchnlhüuser.

Ein zweites, in italienischem Baustil und nach denRegeln der neuen Schnlhansbaumethode erstelltes städtischesSchulhaus liegt östlich von der Huberschen Buchdrucker«.Reben diesem finden wir eine hübsche, in englischem Villen-stil erbaute Privatbesitznng. Viele und teilweise hübscheGartenanlagen geben diesem Stadtteil ein besonders an-genehmes Aussehen. Die schönste Anlage aber ist diemit zwei Reihen Kastanienbäumen versehene Promenade,die besonders während der Blütezeit einen sehr angenehmenAufenthalt bietet.

Das größte und zugleich bedeutungsvollste Gebäudeist die nahe am Bahnhof der Nordostbahn liegendeArtilleriekaserne. Das 84 Meter lange und vier Stock-werke hohe Hauptgebäude enthält Platz für 900 bis 1000