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O Thurgau, du Heimat, wie bist du so schön! / von J.H. Thalmann, Frauenfeld
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schließlich der Weinbau immer noch die lohnendste Be-schäftigung.

Nicht weit von der Stadt liegt das ehemaligeCisterzienser-Frauenkloster Feldbach , das vor ungesährzwanzig Jahren in eine Maschinenfabrik umgewandeltworden ist. Bis ins 13. Jahrhundert war Feldbach eineBurg, die den Herren von Klingen gehörte und vondiesen als Lehen ausgegeben wurde. Mit Einwilligungder Lehenherren verkaufte Kuno von Feldbach die Burgum 100 Mark Silber an die Beghinen von Brugg unddiese machten 1252 ein Kloster daraus.

In der Umgebung von Stcckborn wurden in letzterZeit zahlreiche Überreste von Psahlbanansiedelungen, welchereiche Ausbeute an Gegenständen aller Art lieferten, auf-gefunden. Bon hier führt eine schon angelegte Straßeüber den Seerücken ins Thurthal.

Setzen wir unsere Wanderung von Steckborn wegnoch weiter gegen Westen fort, so kommen wir, an Feld-bach vorüber, durch ein weites Rebengelände am Schlöß-chen Glarisegg vorbei, auf kürzere Zeit durch eine etwasunwirtlichere Gegend. Der waldige Höhenzug zur Linkentritt ganz an die Straße heran und aus dichtem Buchen-wald herab schaut die Ruine Neuburg. Nur wenigeMauerüberreste stehen noch und an diesen nagt derZahn der Zeit. Vielleicht dauert es nicht mehr manchesJahrzehnt, bis auch sie ganz zerfallen sind. Doch tröstetuns der Gedanke, daß Schillers Worte:Das Alte fällt, doch neues Leben blüht aus den Ruinen" noch immerWahrheit sind, denn kaum sind wir an diesem zerbröckeln-den Gemäuer vorüber, so sehen wir diese Worte bestätigt.Bor uns liegt Mammern mit seiner Wasserheilanstalt.In dem alten Chorherrenstift, das lange Jahre fast un-benutzt geblieben und dem Zerfall anheimzufallen drohte,