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Sache erfolgreiche Propaganda entfaltete. Eine großeAusdehnung gewannen sie durch den deutschen Herbergs-verein, an dessen Spitze seit 1886 Pastor von Bodel-schwingh steht. Die Herbergen zur Heimat, in denenKartenspiel und Branntwein verboten ist, die einem Ver-walter mit festen Gehalt und nicht einem vom Wirt-schaftsgewerbe lebenden Wirte unterstellt sind, in denenendlich eine christliche Hausordnung herrscht, wollen densogenannten „wilden Pennen" entgegentreten. Das zweiteMittel sind die Verpflegungsstationen, als derenBegründer ein württembergischer Obcramtmann Huzelgenannt wird, deren Ausbau und Verbreitung aber dasWerk Pastors von Bodelschwingh ist. Es liegt ihnender Gedanke zu Grunde, durch das ganze Land, allenVerkehrswegen entlang, ein Netz von Naturalverpflegungs-stationen anzulegen, auf denen der mittellose Wanderer,wenn irgend möglich gegen eine bestimmte Arbeits-leistung, Nahrung und Obdach empfängt, gelegentlichauch Kleidung und — Reinigung. Damit soll jedemWanderer das Allernotwendigste und dem Publikum dieBerechtigung verschafft werden, nun guten Gewissensjede Bettelei abweisen zu dürfen. Eine Abnahme derBettelei wird überall da, wo das System der Naturell-Verpflegung ausgebaut ist, konstatiert. Fraglich aberscheint mir, ob es die Nötigung zum Fechten wirklichvöllig beseitigt, ob ein mittelloser Wanderer sich tat-sächlich Physisch und moralisch über Wasser zu haltenvermag, wenn ihm nur immer wieder Obdach und dienötigste Nahrung gewährt wird. Außer Frage steht