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Der Finanzhaushalt des Kantons Thurgau in den Jahren 1803-1903 / von Bernhard Böhi
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Die Staalsbeiträge für den Kantonsspital Münster-lingen variieren zwischen Fr. 90,700 im Jahre 1897und Fr. 208,500 im Jahre 1896. Durchschnittlichwurden hierfür verausgabt Fr. 98,000 in den Jahren18861890 und Fr. 117,800 in den Jahren 19011903.

Die Beiträge an die Irrenanstalt betrugen im Jahre1897 Fr. 108,000, im Jahre 1900 dagegen über Fr. 150,000.In den Jahren 18971903 wurden durchschnittlichpro Jahr Fr. 127,000 ausgerichtet.

Die Beiträge an das Asyl St. Katharinathal wech-seln zwischen Fr. 29,900 im Jahre 1893 und Fr. 43,800im Jahre 1902. Seit den neunziger Jahren ist einemerkliche Zunahme dieses Postens zu beobachten. Diemittleren Ausgaben sind gewachsen von Fr. 35,000 inden achtziger Jahren auf Fr. 43,000 in den Jahren19011903.

Die Beiträge an das Krankenhaus Frauenfeld stellen sich im Minimum auf Fr. 15,000 in dem Jahre1898, im Maximum auf Fr. 45,200 im Jahre 1900.In den Jahren 18981903 wurden verausgabt im Durch-schnitte nicht ganz Fr. 30,000.

Die Beiträge an die Heilungskosten thurgauischerLungenkranker schwanken zwischen Fr. 2900 (1901und 1903) und Fr. 4300 im Jahre 1900. Durchschnitt-lich werden zirka Fr. 3200 jährlich verausgabt zu die-sem Zwecke.

Die Staatsbeiträge an das kantonale Laboratoriumsind gestiegen von Fr. 7000 im Jahre 1893 auf Fr. 16,000im Jahre 1900. In den Jahren 18931895 betrugendiese Ausgaben im Durchschnitte Fr. 7000, im folgen-den Jahrfünft sind sie gewachsen auf Fr. 10,000, undendlich in den Jahren 19011903 haben sie die Höbevon Fr. 15.00016,000 erreicht.