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Der Finanzhaushalt des Kantons Thurgau in den Jahren 1803-1903 / von Bernhard Böhi
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Zahlung des Anteils des früher in Zürich gelegenen,sogenanntenlandsfriedlichen Fonds. Im Jahre1830 beschloss der Grosse Hat die Gründung einesFonds zur Gründung allgemeiner Schulanstalten. Essollten dafür verwendet werden die sogenannten Ehe-haftengelder. die noch erst zu beziehenden Patent-gebühren und andere zu Schulzwecken bestimmte Fonds. Im Jahre 1850 erzeigte der Elementar- und Sekun-darschulfonds die Summe von Fr. 576,000 und wurdeim Jahre 1869 auf IV 2 Million normiert, wobei es bisheute geblieben ist.

Der sogenannte Viehsanitätsscheinfonds, dessenZweckbestimmungunterstützung beiViehseuchenu.s.w.,betrug im Jahre 1850 Fr. 139,000 und ist bis im Jahre1890 angewachsen auf nahezu 1 / i Million. In den Jah-ren 1900 und 1903 war der Bestand um zirka Fr. 70,000niedriger.

Der Invalidenfonds für Landjäger wurde errichtetim Jahre 1840 für alte Landjäger, da man junge habenmüsse und die alten doch nicht auf die Strasse stellenkönne. Zur Äuffnung sollten verwendet werden dieZinsen aus den Decomptegeldern, die den Landjägernnach vierjähriger Dienstzeit auszubezahlen sind, Staats-beiträge und Bussen der Landjäger. Der Fonds be-stand im Jahre 1850 aus Fr. 60007000. mittlerweileist die Summe angewachsen auf Fr. 91,000 im Jahre1903.

Der Kantonsschulfonds wurde im Jahre 1847 ge-gründet. Und zwar sollten dazu beitragen: Das soge-nannte Ilippenmeiersche Legat fl. 18,000, dazu fl. 18,000von den Klöstern. Des fernem sollten dazu jährlichbeitragen die Klöster mit fl. 4000, fl. 2200 flössen hier-zu aus dem Hiilfs- und Armenfonds. Im Jahre 1850betrug der Kantonsschulfonds etwas zu Fr. 100,000,