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Der Finanzhaushalt des Kantons Thurgau in den Jahren 1803-1903 / von Bernhard Böhi
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im Jahre 1860 dagegen schon über eine halbe Million.Im.Jahre 1870 finden wir eine Verdoppelung des Be-trages, seither wächst die Summe langsam bis aufFr. 1,100,000 im Jahre 1903.

Die Errichtung des Zeugfonds fällt in die zwan-ziger Jahre mit zirka Fr. 20,00030,000. Im Jahre1850 finden wir einen Bestand von Fr. 25,000, in densechziger und siebziger Jahren von zirka Fr. 60,000.Seither ist dieser Fonds eingegangen, indem die Zweck-bestimmung weggefallen für den Kanton.

Einem sogenannten Reservefonds von Fr. 7000sind wir einzig, im Jahre 1850 begegnet.

Der sogenannte Asylfonds findet sich zum ersten-mal im Jahre 1870 mit Fr. 800,000. Mittlerweile wurdeaber sein Kapital sukzessive erhöht bis auf 1. 4 Mil-lionen Franken im Jahre 1903.

Der Verpfründungsfonds für das Asyl betrug imJahre 1880 Fr. 51.000 und ist allmählich etwas zurück-gegangen bis auf Fr. 47,000 im Jahre 1903.

Der Hülfsfonds für , Wehrmänner ist gewachsenvon Fr. 13,000 im Jahre 1860 auf Fr. 193.000 im Jahre1903.

Der Heschigkofer Thurkorrektionsfonds erzeigteim Jahre 1860 ein Kapital von Fr. 20,000, und betrugim Jahre 1870 noch Fr. 13,000 und ist seither einge-gangen.

Der Stipendienfonds für katholische Studierendekam im Jahre 1818 zustande auf Anregung von Kegie-rungsrat Anderwert, aus welchem Unterstützungenverabreicht werden sollten für talentvolle und sittlicheSöhne katholischer Kantonsbürger, die Schullehrer,Geistliche oder Staatsmänner werden wollen, sowieauch für angestellte Lehrer, die sich durch Fleiss undSittlichkeit auszeichnen. Im Jahre 1842 hatte der