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Personen oder maßlose Allgriffe, abrupt und ohne Heraus-forderung, von einem gewissen Präsideiiten gegen Mitgliedereiner Behörde.
Es gibt Präsidenten, die sich von ihrem Pflichtenheftesagen lassen, es sei ihres Amtes in erster Linie, darüber zuwachen, daß alle Voten in anständigem und würdigem Tongehalten werden.
Ich werde auf die mir gemachten Anschuldigungen derReihe nach Antwort geben, stelle aber zum Voraus fest, daßich in der Pfarraffaire anfänglich eine ganz reservierteStellung einnahm. Die erste Petition an den Kirchen-rat — Ende Dezember 1902 — um Verlängerungdes Vikariats von Herrn Stahel habe ich, obwohlwiederholt dazu aufgefordert, nicht unterzeichnet.
Die Herren Gegner fahren gleich mit grobem Geschütz auf.Sie beschuldigen uns gerade eingangs, wir hätten 453Kirch-bürger wissentlich getäuscht, indem wir in der Ein-gabe an den Kirchenrat vom 22. März 1903 als Motivierungan die Spitze folgenden Passus setzten:
„Herr Pfarrvikar Rudolf Stahel von Ermatingen hat,entgegen den Verleumdungen, welche dem Kirchenrat hintcrbrachtworden sind, zu keiner Zeit und in keiner Weise sich an einerAgitation gegen Pfarrer Sulscr beteiligt."
„Die hier aufgestellte Behauptung," fahren die Verfasserfort, „es seien Verleumdungen gegen Vikar Stahel beim Kirchcn-rate gemacht worden, ist unwahr, indem das Kirchenrats-protokoll vom 30. März 1903 klar und deutlich sagt:
Von der oben erwähnten Anschuldigung, welche demKirchenrate soll hintcrbracht worden sein, daß Hr. Vikar Stahel sich an einer Agitation gegen Pfarrer Sulser beteiligt habe, istdem Kirchenrate nichts bekannt. 453 Kirchbürger wurdendurch diese Angabe getäuscht, indem sie für etwas unter-schrieben, das gar nie dagewesen.