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Entgegnung und Rückweisung : an die Bürger der evang. Kirchgemeinde Ermatingen / Dr. D. Naegeli, Seb. Kreis, Posth.
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Der hier ermähnte Protokoll-Auszug ist adressiert zuHanden des Herrn Kreis, Posthalter, und seiner Auftraggeber.Wir haben aber niemals gehört, daß Herr Posthalter Kreisder Mehrheit hierüber irgend eine Mitteilung gemacht habe " Zu wenig informiert, m. H. > Der Protokollauszug hatauch zirkuliert und lag auch der Kirchenvorstehe rschaftvor.

Auf dieser kirchcnrätlichen Erklärung fußt und schwebtflhr ganzes Gebäude, meine Herren! Aber auch ein Kirchen-ratsprotokoll ist kein Ablaßbrief!

Sie müssen uns für recht oberflächlich und leichtsinnighalten, wenn Sie glauben, wir hätten, jene Aufstellung s. Z.gemacht nur auf Gerüchte hin und gestützt auf die Beobachtungvon zahlreichen Zusammenkünften und geheimen Beratungen

Nur mit Widerstreben ziehen wir Personen, die unserStreit direkt nicht berührt, in Mitleidenschaft. Um unsere eigeneEhre zu schützen, können wir nicht darauf verzichten.

So mögen Sie denn erfahren: jener Satz stützt sich aufeinen Brief von Herrn Pros. v. Schultheß-Rechberg, Kirchenrat,in Zürich . Nach Mitteilung des negativen Resultats einerlängern Unterredung mit dem Präsidenten des thurg. Kirchen-rats am vorhergehenden Tage, schreibt er am 12. März 1903an Herrn Stahel:

Herr G. scheute sich nicht zu behaupten, Sie(Stahel ) stünden an der Spitze der Agitation inder Gemeinde, welche gegen Herrn Snlser ge-richtet sei und zu Ihren Gunsten. Ich würdedie Kirchenpflege ersuchen, Ihnen betr. diesenPunkt eine klare, bestimmte Ehrenerklärungauszustellen."

Selbstverständlich haben wir vor Veröffentlichung dieserBriefstelle Herrn Pros. v. Schultheß um seine Einwilligungdazu angefragt. Derselbe schreibt mir nun sub 26. Januar1904 folgendes:Der betr. Herr behauptete mir