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Entgegnung und Rückweisung : an die Bürger der evang. Kirchgemeinde Ermatingen / Dr. D. Naegeli, Seb. Kreis, Posth.
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Nun das Maturitätszeugnis.

Allerdings empfand ich es damals als Mangel, daß dasMaturitätszeugnis, auf welches der Kirchenrat in seiner Bro-schüre mehrfach in zweideutiger Weise hingewiesen hatte, nichtvorgelegt werden konnte, trotzdem Hr, St. mich und Anderewiederholt versicherte, es sei schon vorhanden, augenblicklich abernur nicht zu finden.

Durch den Beweis einer richtig bestandenen Mamritäthätte Herr Stahel , das war meine Ansicht sich nicht nurvor dem Kirchenrate, sondern auch vor seinen Amtsgenossen alsvollwertig hingestellt und die Möglichkeit einer Abkürzung derProbezeit mit welcher Hr. St. anfangs durchaus nicht ein-verstanden war hätte in Aussicht gestanden.

An eine Unrichtigkeit zu denken, wäre unter damaligenVerhältnissen einer Beleidigung gleichgekommen. Sie lag mir'o fern wie dem Kirchenrat des Kantons Zürich , der dasZeugnis vorher eingesehen hatte und wie anfänglich auch demthurg Kirchenrate, welcher selbst erklärt, die Nach-forschungen bezw. der Echtheit dieses Akten-stückes seien nicht von ihm ausgegangen.

Von wem denn?

Ich habe stets in guten Treuen gehandelt

Trotzdem wollen die Gegner mich, als dem Vermittler derAushingabc des Zeugnisses, für den unglücklichen Ausgangverantwortlich machen. Es braucht wenig Verstand und nochweniger Moral, wenn man glaubt, durch eine derartige Ver-drehung des Rechtstandpunkts auf Gimpelfang ausgehen zukönnen. Zum Glück ist unser Volk klarsehend genug, sich nichtdurch solche Spiegelfechtereien blenden zu lassen.

Als die Unrichtigkeit des Maturitätszeugnisses an den Taggekommen und Hr. St von Zürich zurückgekehrt war, ließ der-selbe mich zu sich rufen und nachdem er mir die Sachlage dar-gestellt hatte, waren seine ersten Worte:Wie stehen nunSie da?"