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Entgegnung und Rückweisung : an die Bürger der evang. Kirchgemeinde Ermatingen / Dr. D. Naegeli, Seb. Kreis, Posth.
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Trotz seinerGeistesschwache" kam ihm als erster Gedanke,daß er seine Freunde, seine Partei, bloßgestellt habe.

Diesen Erwägungen gab ich Ausdruck in der erweitertenKirchenvorsteherschaft und einem Privatbrief.

Hätten die Herren mir auch einen Detektiv nachgeschickt,so Hütten sie erfahren können, daß ich in demselben Sinne zuden Leuten gesprochen habe, mit denen ich in Berührung kam.

Ich führe nicht zweierlei Rede.

Als der Protokollauszug des Kirchenrats in der erweitertenKirchenvorstcherschaft verlesen und der Antrag eingebracht wordenwar, denselben drucken und an die Bürger verteilen zu lassen,stimmte auch ich für den Antrag.

Da kam das tragische Ende Stahels.

Hat das die Sachlage nicht vollständig geändert? Zchappelliere nur an den Verstand, nicht an die Herzen der Herrenmit dieser Sache. Zu unserem Kirchenrat habe ich das An-trauen, daß auch diese Behörde die Toten ruhen lassen undeine Verlesung jenes Protokolls nicht wieder verlangt hätte.

Eine Pietätlosigkeit ohne Beispiel wäre es gewesen,Anklagen durch den Druck zu verbreiten und vor öffentlicher Ge-meinde zu verlesen gegenüber jemand, dem alle Möglichkeit ab-geschnitten war, sich zu verteidigen, gegenüber einem Toten.

Gegen solche Rohhcit machte ich energisch Front undglaube ich mich damit im Einklang mit allen fühlenden Menschen.

Nachdem der Gegner eingangs noch etwas zurückhaltendererklärt hatte:nicht ganz unschuldig sind die HH. Dr. N. undPosthaltcr K.", sind ihm plötzlich die Flügel gewachsen, so daß ersich zum Schluß zum Riesenschwung versteigt mit der Phrase:

Daß alle Schuld, alle Verantwortung auf diejenigenzurückfällt, die entgegen dem Beschlusse des Kirchenrats, dieGemeinde veranlaßten, Siahel doch zu wählen und dieselbe imspäteren Verlaufe wider besseres Wissen nicht aufklärten."

Beim Hochstand sieht der Turner bekanntlich mit denFüßen nach oben.