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oder 6—9 <1 Mist. Auf die Hektar berechnet ergibt das 260bis 390 i jährlich.
Die Lehenleute der Obervogtei Arbon lieferten jährlich82 Fährten Mist in die bischöflichen Reben (etwa 3,4 ba),das sind etwa 490 H oder 145 y pro bu.
Gegenwärtig rechnet man auf die Juchartin Jttmgen12 Fuder zu 8 Fr., in Pfyn 8 Fuder zu 12 Fr., erstereszu 12—25 letzteres zu 25 Zentner geschätzt. Dies ergibt aufdie da in drei Jahren 385—480 <i, oder 130—160 jährlich.
Einer Mitteilung aus Steckborn zufolge werden dort475 <i für die einmalige Düngung einer du gerechnet. Wirwerden also nicht stark irren, wenn wir den jährlichen Be-darf an Dünger für die Iia gegenwärtig auf 150—160 csansetzen.
Magere Reben geben selbverständlich spärlichen Ertrag.Dagegen besitzt der aus magern Reben gezogene Wein mehrFeuer und größere Haltbarkeit als der in fettem Boden er-zeugte, der zudem die Neigung hat, linck oder kahnig zu werden.
Der Dünger wird, sofern der Rebberg nicht in unmittel-barer Nähe des Dorfes liegt, mit Wagen an den Weinbergherangeführt und mutz mit Butten auf dem Rücken in die Rebengetragen werden. In steilen Lagen ist das ein saures StückArbeit, vollends da, wo der Mist, wie in Berlingen z. B.,direkt von der Grube weg in die Reben getragen wird.
In Münsterlingen bekam von 1833—48 der Rebmannvom Fuder Mist 4 Kreuzer Traglohn, das macht */? Kreuzeroder nicht ganz 2 Rappen auf die Butte. Jttmgen berechnet2 Fr. vom Fuder, Pfyn 10 Fr. von 8 Fuder, Steckborn 11 Rp. und Verlingen 15 Rp. von der Butte oder 1 Fr.58 Rp. vom Fuder. Mithin beträgt der Traglohn gegen-wärtig 9—15 Rp. vom metrischen Zentner.
o) Laut gefl. Mitteilung der HH. Oberst Fehr in Jttingen undFriedensrichter Hüblin in Pfyn.