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Sind auch die neuen Rebstecken zur Stelle geschafft, sobeginnt das Einrammen derselben, das Stoßen.
Früher, wo die Reben über Winter niedergelegt oderdie Rebstecken im Frühjahr herausgenommen wurden, mutztensämtliche Rebstecken neuerdings gestoßen werden.
Seitdem man imprägnierte Rebstecken verwendet, die derFäulnis langem Widerstand zu leisten vermögen, werden nurdie wacklig gewordenen und die neuen Ersatzrebstecken ge-stoßen, indem die übrigen Rebstecken stehen bleiben.
Beim Stoßen bedient man sich des Stoßeisens, das amrechten Fuß festgeschnallt wird. Dasselbe besteht aus einemetwa 20 ew langen, starken, in spitzem Winkel zusammen-gebogenen, auf der Innenseite gekerbten, nach vorn sich öffnen-den eisernen Haken, womit der Stecken unten gefaßt und mitfestem Tritt in den Boden gerammt wird, während die rechteHand denselben oben anfaßt und der Wucht des Trittes nachhilft.
Abgebrochene Stecken werden mit dem Gertei nachgespitz"
Früher, als man das Rebwerk noch mit Lust und Liebebetrieb und seinen Stolz darein setzte, gute Ordnung im Rekwerk zu halten, wurde streng drauf gehalten, daß die Rebenin schnurgeraden Reihen oder Zeilen standen, und wurde aufgleichmäßigen Abstand in den Reihen hingearbeitet.
Derselbe beträgt in Kreuzlingen 2*/s Fuß oder 75 einim Geviert, so daß dort auf die Hektar 17,777, auf die alteIuchart je nach Maß 4000, 6000 bis 7000, auf das Mann-grab 4—600 Rebstöcke kommen.
In Pfyn, wo die Reben in neuerer Zeit trigonometrischvermessen wurden, werden auf die da 16,725 Stück gezäh''
Am Untersee rechnet man die Iuchart Reben zu 4—6000Stöcken, was auf die da 10—17,000 Stück ergibt.
In der Umgebung von Frauenfeld stehen die Stöckenoch näher beisammen, aber zu unregelmäßig, als daß maneine Regel ableiten könnte.