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3.
Unmittelbar unter der Rinde liegt dasweiche Holz oder der Splint. Er istim Frühjahr und im August saftig. Andieser Stelle wächst der Baumstamm all-jährlich um einen Ring in die Dicke. Amdurchschnittenen Holzstamm erkennt mandiese Ringe ganz deutlich. Sie heißenJahrringe. An denselben kann man, ^ rrr , . , das Alter des Baumstammes ablesen. Das
Fig. 4. Durchschnitt eines ' '
Holzstammes. feste, zähe Holz liegt innerhalb der
jüngsten Jahrringe und heißt Kernholz. In der Mitte
des Stammes ist ein weißliches, weiches Holz, das Mark-
holz. Von ihm aus gehen durch das Kernholz bis an die
Rinde die Markstrahlen, welche, wie das Mark, aus
weichem Holz bestehen.
Ein Bauni kann innen ganz hohl und faul sein, und den-noch stirbt er nicht ab. Das Markholz ist also zum Lebendes Baumes nicht nötig, weil der Saft durch Splint undBast strömt.
Der Stamm leitet den Saft von der Wurzel zur Krone.Er hebt Blätter und Blüten zu Luft und Sonnenschein empor.Pflanzen, welche einen Holzstamm besitzen, ähnlich wie derApfelbaum, heißen Bäume. Es gibt Laubholzbäume undNadelholzbäume. Bei diesen sind die Blätter dünn und schmalwie Nadeln.
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4. Die Wiesensalöei.
1 .
Die Wiesensalbei wächst wild in trockenen Wiesen, anWegen und Hecken. Sie hat eine braune Hauptwurzel