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Doch wird die Katze auch schädlich; denn sie lauert nichtnur den Mäusen auf, sondern sie verfolgt auch die nützlichenSingvogel. Und wer unserm Freunde Schaden zufügt, derschadet auch uns.
Die Katze ist äusserst reinlich. Sie leckt das weichePfötchen, streicht und wascht sich damit auf allen Seiten.Das S.chmeicheln versteht sie sehr gut. Gar zutraulich streicheltsie an unsern Beinen. Wenn wir ihre Liebkosungen vergelten,so spult (spinnen, schnurren) sie gar gemütlich.
Mit dem Hunde lebt sie fast immer im Krieg. Doch garmutig und tapfer verteidigt sie sich gegen ihren viel grossemGegner. Sie zieht den Rücken zusammen, sträubt die Haare undblickt wild drein. Jetzt pfaucht (schneuzt) sie und haut mit denscharfbekrallten Tatzen um sich. Der Hund fürchtet ihren Zornund wird meist von der Katze in die Flucht geschlagen.
15. Der Löwe.
1 .
Der Löwe ist der König der Tiere; denn er über-trifft sie alle an Kraft, Mut und Gewandtheit.
Sein Körperbau ist demjenigen der Katze ganz ähn-lich. Auch das Gebiss und die Pfoten des Löwen sindgleich beschaffen, wie bei der Katze. Man zählt ihndaher zu den Katzenarten.
Sein Fell ist einfarbig, braungelb. Das Männchenhat eine starke Mähne und eine Schwanzquaste (Büschel-schwanz). Die Mähne ist die schönste Zierde des Löwen .Sie verleiht ihm ein stolzes, männliches Aussehen. DerLöwe wird über 2 m lang, 1 m hoch und 150 legschwer. Mit dem meterlangen Schwänze kann er selbsteinen kräftigen Mann niederschlagen.
2 .
Des Nachts zieht er auf Raub aus. Mit donnerähnlichemGebrüll verlässt er seine Felsenhöhle. Er neigt den Kopf zur