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bebauten Landes, und freundliche Dörfer und "Weilerbeleben das Bild der Gegend. Aber weiterhin gegenSüden steigt das Land mehr und mehr an. Es erhebt sichHügel an Hügel und Berg an Berg. Der grossen Ent-fernung wegen können wir die einzelnen Teile der Land-schaft nicht mehr deutlich unterscheiden. Doch vermögenwir zu erkennen, dass auf jenen Höhen das Ackerfeldnur noch spärlich vorkommt. Weide und Wald nehmenden grössten Raum ein. Hinter jenen Hügeln und niedri-gen Bergen ragen mächtig hohe Bergzüge mit unzähligenGipfeln empor. Das sind die Hochgebige der Alpen ,deren Häupter selbst im Sommer mit Schnee und Eisbedeckt sind.
Von unserm Standpunkt aus scheint es, als ob dieAlpen einen undurchbrochenen Wall bilden. Allein wennman in jene Gebirgswelt hineinkommt, so sieht man,dass die Berge nicht in einer geschlossenen Reihe stehen,sondern hinter- und nebeneinander, oft in Gruppen bei-sammen, oft mit langen Ausläufern nach allen Seiten.Zwischen den Bergen ziehen sich zahlreiche Täler bin:Haupttäler und Seitentäler , in denen die Gebirgswassersich zu rauschenden Bächen und Flüssen sammeln.
Wendet man auf einem Aussichtspunkte im unternThurgau den Blick gegen Westen und Nordwesten, sobemerkt man in weiter Ferne ebenfalls einen langgestrecktenHöhenzug. Es ist der Jura, ein Gebirg von mässiger Er-hebung, das den Westen der Schweiz durchzieht und sichnoch bis in den äussersten Norden derselben erstreckt.
Zwischen den Alpen und dem Jura breitet sich vornBodensee bis zum Genfersee ein langes, weites Tallandaus, teils eben, teils hügelig gestaltet. Dieses Geländeheisst das Mittelland oder die schweizerische Hochebene.
Wir können also nach der Erhebung und Gestaltungdes Bodens drei Hauptteile der Schweiz unterscheiden:
a. Die schweizerische Hochebene oder das Mittelland ,wozu u. a. der ganze Kanton Thurgau gehört.