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rinnt er das Engadin und erreicht bei Finstermünz dieLandesgrenze. Dann Liesst er durch Tirol und Bayern der Donau zu, welche weit im Osten sich ins schwarzeMeer ergiesst.
b. Alles Land, welches von einem Hauptflusse samtseinen Nebenflüssen bewässert wird, bildet zusammen einsogenanntes Flussgebiet. Wir haben gesehen, dass vonden grösseren Gewässern unseres Landes die Reuss unddie Limmat Zuflüsse der Aare sind, diese selbst abermit dem Rhein sich vereinigt. Aus diesem Grunde unter-scheiden wir nur vier schweizerische Flussgebiete: die-jenigen des Rheins , der Rhone , des Tessin und des Inn ."Von diesen umfasst das Rheingebiet allein etwa zwei Dritt-teile des Landes; es gehören ihm nämlich die ganzenördliche und mittlere, sowie der grösste Teil der öst-lichen und westlichen Schweiz an. Zum Rhonegebietgehören hauptsächlich die Kantone Wallis und Genf undder südliche Teil des Kantons Waadt , nebst einigenkleineren Gebieten im Neuenburger und Bemer Jura.Das Gebiet des Tessin begreift den Kanton gleichenNamens und das Misox in sich. Das Inngebiet endlichbesteht einzig aus dem Engadin und einigen kleinenSeitentälern desselben.
8. Die Bevölkerung.
Nach der letzten allgemeinen Volkszählung (vornJahr 1888) beträgt die Zahl der Einwohner unseres Landes(rund) 2,938,000. Da der Flächeninhalt der Schweiz 41390&w 2 beträgt, so kommen auf 1 hm 2 etwa 71 Seelen.Es gibt in Europa einzelne Länder, welche verhältnis-mässig eine stärkere Volkszahl haben, aber auch solche,welche weit weniger bevölkert sind. Die Schweiz hateine mittlere Bevölkerungsdichtigkeit. Begreiflich sinddie einzelnen Teile unseres Landes wieder ungleich dichtbevölkert. In dieser Beziehung stehen die gebirgigenKantone des Alpenlandes weit hinter dem Juragebiet und