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ihnen Imgrund überbrachte. Die eindringliche Mahnungdes frommen Klaus befolgend, versöhnten sieh die Eid-genossen. Sie teilten nun die Beute im Frieden undnahmen Freiburg und Solothurn in den Bund auf. Auchtrafen sie das Abkommen, dass in Zukunft Erbeutetesnach der Zahl der zum Kampfe ausgezogenen Streiter,Erobertes aber unter alle Orte gleich verteilt werdensollte. Freudengeläute verkündete den Friedensschlussdurch die ganze Eidgenossenschaft.
Hans Waldmann stammte aus einer armen Familievon Blickensdorf im Zugerlande. In früher Jugend kamer nach Zürich . Ein Gerber nahm ihn aus Mitleid anund lehrte ihn sein Handwerk. Später kaufte er daszürcherische Bürgerrecht. Durch sein fröhliches Wesenund seine Teilnahme an den Kriegszügen jener Zeitmachte er sich hei den jungen Leuten bald sehr beliebt.Er konnte mit Fertigkeit schreiben, was damals nurwenige verstanden; deshalb wurden ihm manche Ämteranvertraut, und sein Ansehen wuchs immer mehr. ImJahr 1468 war er Einsiedleramtmann, Sachwalter, Gerber,Eisenherr und Kriegshauptmann. Aber das Glück machteihn übermütig, und gar oft verübte er tolle Streiche,wofür er dann im Wellenberg eingesperrt wurde. ImBurgunderkriege wurden ihm hohe Würden zu teil. Aufdem Zuge nach Hericourt begleitete er als Kriegsratden Führer Felix Keller. In Freiburg neigten sich 1476alle Fahnen vor ihm, als er diese Stadt zu beschützenkam. Bern ehrte ihn hoch, als die 5000 von Zürich einrückten. Der eidgenössische Kriegsrat übertrug ihmin der entscheidenden Schlacht bei Murten den Ober-befehl über den Gewalthaufen, und nach derselben er-hielt er die Ritterwürde. Im Jahr 1483 wurde er zumBürgermeister von Zürich erwählt, und jetzt war er derangesehenste Mann in der ganzen Eidgenossenschaft.
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