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gesäeten, welche man gewöhnlich bis im Herbst stehen läßt,werden viel größer, sind aber weniger zart und wohlschmeckend.Man läßt die meisten Möhren nur das erste Jahr in derErde. Nur wenige werden für das zweite Jahr stehen ge-lassen, damit man von denselben Samen erhalte.
5. Die Pflanzen, welche ihre Blüten in Dolden tragen,werden Dotdenpssanzen genannt. Dieselben stimmen nichtbloß in ihrem Blütenstand, sondern in den einzelnen Blüten,den Früchten, in Blatt und Stengel wesentlich überein. Außerden nutzbaren Doldenpflanzen (Sellerie, Petersilie, Kümmel)und den Wiesenkräutern (Kälberkropf oder wilder Peterli undBärenklau) sind namentlich die g i f t i g e n D o l d e n g e w ä ch s ezu erwähnen:
Der Gartenschierling, auch Hundspetersilie genannt,kann leicht mit der Petersilie verwechselt werden. Er unter-scheidet sich von der letztern durch seine glänzenden, dunkelgrünenBlätter. Seine Blüten sind weißlich, diejenigen der Petersiliegelblich. Reibt man Stengel oder Blätter zwischen den Fingern,so bemerkt man einen ekelhaften, knoblauchartigen Geruch; diePetersilie aber ist wohlriechend. Seine Wurzel und besondersdas Kraut sind sehr giftig. Man hüte sich also vor Ver-wechslung, um so mehr, da die Hundspetersilie in Feldern undGärten, oft neben der echten Petersilie, wächst.
Seltener findet man bei uns den gefleckten Schier-ling, der ebenfalls der Gartenpetersilie gleicht. Der Stengelist rotbraun gefleckt, und die knollige Wurzel enthält einenmilchigen Saft. Alle Teile der Pflanze enthalten ein scharfesGift, das nicht betäubt, wohl aber die Gedärme zerstört.
Den vorigen ähnlich ist der W a s s e r s ch i e r l i n g, der anden Ufern von Seen und Teichen und in Sümpfen ivächst. Wenn