Wiese und Feld.
19. Die ersten Blumen.
Die Tulpen sind schön und die Nelken auch;schön ist der blühende Rosenstrauch,und schön sind die Blumen von allen Arten,die blauen und roten in unserm Garten.
Doch mir gefallen, weit mehr als diese,die Vlümlein draußen auf der Wiese,wenn nach des Winters kalter Zeitdie Märzensonne die Welt erfreut.
Kaum daß ein Vlümlein das Köpfchen streckt,so haben wir Kinder es schon entdeckt:
Die Anemonen im jungen Grün,die Schlüsselblumen, die gelb erblühn,die Veilchen, welche mit ihrem Dufterfüllen die warme Frühlingsluft.
Wir sagen es hurtig, eins dem andern;dann gibt's ein frohes, lustiges Wandern;die Mädchen und Buben in jedem Haus,sie ziehen jauchzend vors Dorf hinausund singen: Iuhe, juvivalleralla;die lieben Vlümlein sind wieder da!
2V. Schnee und Schneeglöckchen.
1. Als der liebe Gott alles erschaffen hatte, Gras undKräuter und Blumen, gab er diesen auch schöne Farben. Zuletztmachte er noch den Schnee und sagte zu ihm: Die Farbe kannstdu dir selber suchen; du kommst ja überall hin.