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2. Nimm ein paarund laß die andern
in dem Grase, an dem Strauch!
Andre, die vorüber wandern,freun sich an den Blumen auch.
3. Nach dir kommt vielleicht ein müderWandrer, der des Weges ziehttrüben Sinns; der freut sich wieder,wenn er auch ein Blümlein sieht.
23. Im Heuet.
Das Gras ist groß geworden. Die Heuernte beginnt.Die Schüler auf dem Lande bekommen Heuferien. Das isteine mühevolle Zeit. Max eilt am frühen Morgen schon aufdie Wiese und jauchzt, daß es widerhallt. Er spreitet dasGras, welches in langen Mahden auf der Wiese liegt. DieMähder sind schon lange vor ihm auf der Wiese gewesen.Das Gras ist noch naß und schwer; darum wird Max müde.Schön ist es bei dem Inüni unter dem großen Birnbaum.Er bekommt ein großes Stück Brot und Käse dazu. Wenner Durst hat, geht er zur nahen Quelle. Nachher muß erwieder tapfer arbeiten.
Am Mittag ist das Gras auf der obern Seite schon ganztrocken. Es muß nun gewendet werden. Max ist der hinterstebeim Kehren. Jetzt muß er einmal verschnaufen. Er lehntsich an die Gabel und schaut zu Nachbars Wiese hinüber.Dort muß der Schimmel kehren mit dem Heuwender. Derwirbelt das Gras lustig in die Höhe. Am Abend wird dashalbdürre Gras manchmal an kleine Haufen zusammengetan.Max zeigt, daß er noch nicht so müde geworden ist wie seinGroßvater. Er springt über die Haufen oder macht nocheinen Purzelbaum.