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Lesebuch für das dritte Schuljahr / bearbeitet von der thurgauischen Lehrmittelkommission ; Buchschmuck von Carl Roesch, Diessenhofen
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Jetzt springt es heraus. Seht nur, wie schnell es laufen kann!- Den Mähern folgen fleißige Mägde, die das in Mahdenliegende Getreide aufnehmen und zurecht legen. Ist es trockenund dürr, dann kommen die Männer, legen das Getreide inGarbenbänder, und binden es zu Garben. Diese werden dannin lange Reihen zusammengetragen, zwischen denen der Ernte-wagen hindurchfühlt.

3. Auf dem Felde daneben haben die Schnitter ihreArbeit schon beendet. Der Erntewagen steht hochbeladen aufdem abgemähten Acker. Noch eine Garbe und noch eine wirdhinaufgegeben. Jetzt ist's genug. Der Knecht läßt die Peitscheknallen. Nun ziehen die Pferde das schwere Fuder mühsamüber den lockern Boden des Feldes, bis sie auf die festeStraße kommen, wo es leichter geht. Bald schwankt derWagen durch das weite Tor in den Hof und in die geöffneteScheune. Da gibt es noch Arbeit für die Drescher und dieDreschmaschinen. Ganze Säcke voll Korn wandern auf denGetreideboden und dann nach der Mühle.

34. Die Kartoffelernte.

Ein Bauer kam eines Abends vom Felde heim undsprach: Morgen holen wir unsere Kartoffeln; denn das Krautist schon abgestorben. In aller Frühe zieht die ganze Familie